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"Wem gehört die Welt?" - Triptychon

Kategorie: triptychon
Aktualisiert: 29. Februar 2020 21:07

Die Frage nach Besitzverhältnissen ist nahe liegend, dennoch wird sie selten (öffentlich) gestellt. Die Triptychen dieser Serie wollen diesen Ball volley aufnehmen und auf die Netzhaut des Betrachters bzw. die dahinter liegenden Synapsen zielen ...

 

Wohnen ist ein menschliches Grundbedürfnis. Punkt. Und hier greift "der freie Markt" (wir erinnern uns, das liberale Ding bestehend aus Angebot und Nachfrage) in Form von Immobilienfirmen massiv ein und verwandelt dieses Grundbedürfnis immer öfter in ein Luxusprodukt. Gentrifizierung heißt hier das große Abrakadabra der aktuell laufenden Stadtentwicklungsprozesse. Oder etwas direkter ausgedrückt: wer sich die Garconiere um einen Tausender nimmer leisten kann, soll halt einfach in billigere Wohnbezirke absiedeln ... Aufkaufen, Delogieren, Veredeln, Verscherbeln ... und schon ist aus dem Arbeiter-Viertel ein Bobo-Bezirk mit intellektueller Grünwählerschicht geworden. Der Prozess sozialer Segregation schreitet voran. Und Wohnraum wird immer teurer. 

Das muss nicht sein. Schon gar nicht in einer Stadt (Wien), die sich den sozialen Wohnbau seit 100 Jahren auf die (ehemals) rote Fahne heftet. Ausreichend und qualitativ guten kollektiven Wohnraum für alle zu schaffen, der auch leistbar ist - das wäre die Forderung der Stunde. "Wem gehören die Häuser?" Na eben ...

Galerien - 3-Faltig ...

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